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Bewertung von Risikofaktoren

Lebensmittel, Gesundheit, Umwelt:
Die Bewertung der Sicherheit im Feld der Grünen Gentechnik

Eine weitere empfehlenswerte Internetseite zur Grünen Gentechnik ist transgen.de, die zum Thema Sicherheit/Umwelt  bzw. Sicherheit/Gesundheit aufschlussreiche Beiträge bereitstellt.


Herausgeber von transgen.de ist:
Forum Bio- und Gentechnologie e.V. – Verein zur Förderung der gesellschaftlichen Diskussionskultur e.V.

Grundkenntnisse der Pflanzenzüchtung

Der Journalbeitrag „Grundkenntnisse der Pflanzenzüchtung im Überblick“ auf Pflanzenforschung.de erläutert knapp die Geschichte und die Entwicklung der modernen Methoden der Pflanzenzüchtung. Es werden die Möglichkeiten und Ziele beim Einsatz der Gentechnik beschrieben und welche Labormethoden dabei eingesetzt werden.

 


Pflanzenzucht.de wird vom Bundesministerium für Forschung und Bildung gefördert. Neben den sehr informativen Journalbeiträgen befinden sich unter der gleichen Adresse auch Beiträge der Förderinitiative „PLANT 2030 Angewandte Pflanzenforschung in Deutschland“.

Forschung zur Gefahrenabschätzung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Broschüre zur Sicherheitsforschung bezüglich der Umweltwirkung genetisch veränderter Pflanzen herausgegeben.

25 Jahre BMBF-Forschungsprogramme zur biologischen Sicherheitsforschung Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen

Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, schreibt in ihrer Einleitung der Broschüre folgendes:

Wissensbasis für einen verantwortungsvollen Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen Wirtschaftliche Produktion und ökologische Nachhaltigkeit miteinander in Einklang zu bringen, ist eines der wichtigsten globalen Zukunftsthemen. Angesichts knapper Ressourcen und wachsender Weltbevölkerung ist die Ernährung von etwa 9 Milliarden Menschen im Jahr 2050 und ihre Versorgung mit biogenen Rohstoffen eine entscheidende Zukunftsaufgabe. Der Fortschritt in Technologie und Wissenschaft eröffnet uns dafür große Chancen. Die Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie- 2030 hat das Ziel, eine ressourcenschonende und nachhaltige bio-basierte Wirtschaft aufzubauen. Der Pflanzenforschung und -züchtung fällt dabei eine Schlüsselrolle zu: Gentechnische Verfahren können dazu beitragen, Herausforderungen, vor denen Züchter und Landwirte heute stehen, besser zu bewältigen. So können Pflanzen beispielsweise besser an Trockenheit oder versalzene Böden angepasst werden. Die Grüne Gentechnik ist heute weltweit etabliert und wird in knapp 30 Ländern genutzt. In Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern wird die Grüne Gentechnik seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Viele Menschen treibt die Sorge um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt um. Nur eine unabhängige und ergebnisoffene Forschung ist in der Lage, diese wichtige Frage zu beantworten. Die Sicherheit von Mensch, Tier und Umwelt muss bei der Anwendung der Grünen Gentechnik höchste Priorität haben. Daher hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 1987 Forschungsvorhaben mit einem Volumen von mehr als hundert Millionen Euro finanziert, die mögliche Auswirkungen des Anbaus gentechnisch erzeugter Pflanzen auf die Umwelt untersuchen. Diese Projekte tragen dazu bei, Grüne Gentechnik verantwortungsvoll und im Sinne des Vorsorgeprinzips nutzen zu können. Diese Broschüre fasst die Ergebnisse der in der BMBFMaßnahme „Biologische Sicherheitsforschung“ geförderten Forschungsprojekte beispielhaft zusammen und zeigt deren Vielfalt und Komplexität auf. Ich danke den beteiligten Forscherinnen und Forschern für ihre engagierte Arbeit. Den Ergebnissen ihrer Forschung wünsche ich breite Beachtung in der öffentlichen Diskussion.

Wissenschaftsscheune

Das MaxPlanck-Institut für Pflanzenzüchtung in Köln unterhält seit 2006 in einem ehemaligen Gutshof einen Lehrgarten. In der dortigen „Wissenschaftsscheune“ (WiS) informiert das Institut im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit über die Züchtung von Kulturpflanzen im geschichtlichen Kontext und der modernen Pflanzenforschung.

Im folgenden die Links zu den von der WiS herausgegebenen Heften:

Heft 1 – Die Neolithische und Grüne Revolution

Heft 2 – Mais-Pflanze der Götter

Heft 3 – Auf dem Indianerpfad

Heft 4 – Werkzeuge der Evolution

Heft 5 – Schatzsuche in der Kartoffelverwandschaft

Heft 6 – Domestikation im Schnelldurchgang

Heft 7 – Vom Schutz und Trutz der Pflanzenwelt

Heft 8 – Fotosynthese, global betrachtet

Heft 9 – Gentechnik und Pflanzenforschung 

Heft 10 – Göbelike Tepe, die Anfänge der Landwirtschaft und die Verteibung aus dem Paradis

Vortragsreihe: Vom Urweizen der Steinzeit zu den Genpflanzen der Zukunft

Im Rahmen der öffentlichen CEPLAS-Vortragsreihe „Vom Urweizen der Steinzeit zu den Genpflanzen der Zukunft“ wurde die Bedeutung der Gentechnik in der modernen Pflanzenzucht aufgezeigt. Die Vortragsreihe mit 6 Veranstaltungen richtete sich an Interessierte ohne Vorkenntnisse.

Links zu den Audio-Podcasts der Vortragsreihe:

CEPLAS-Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften ist ein gemeinsames Projekt der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Uni Köln, des MaxPlanck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung und des Forschungszentrums Jülich.

Die Gentechnik als Werkzeug in der Pflanzenzüchtung

 

In einer kurzgefassten Broschüre stellt der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. die neuen Technologien in der Pflanzenzüchtung vor und erläutert deren Bedeutung für eine moderne, nachhaltige und produktive Landwirtschaft.

Wie wir von der Natur lernen: Neue Werkzeuge in der Pflanzenzüchtung